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Wasser ist Gemeingut – wir schützen, was allen gehört

Am 22. März ist Weltwassertag. Unter dem Motto „Water and Gender“ wird aufgezeigt, dass der Zugang zu sicherem Wasser weltweit noch immer ungleich verteilt ist. In Innsbruck ist Trinkwasser ein Gemeingut – und die IKB sorgt dafür, dass es geschützt und von hoher Qualität bleibt. Wasserexperte Joachim Schlatter erklärt, wie die IKB dieses Gut schützt.

 

Warum ist Wasser ein Gemeingut – und was bedeutet das für Innsbruck?

Joachim Schlatter: Wasser gehört uns allen. Jede und jeder ist darauf ange­wiesen, jeden Tag. Und genau deshalb tragen wir als Wasserversorgerin eine große Verantwortung. Unser Auftrag ist es, dieses Gemeingut zu schützen – heute und für kommende Generationen. Wesentlich ist dafür beispielsweise der sorgsame Umgang mit unseren Quellen, Brunnen und den dazugehörigen Ein­zugsgebieten.

Das Motto des Weltwassertags lautet heuer „Water and Gender“. Wie passt das zu Innsbruck?

Die UN will mit diesem Motto darauf hinweisen, dass weltweit gerade Frauen und Mädchen oft lange Wege zurück­legen müssen, um Wasser zu holen. Bei uns fließt sauberes Trinkwasser jeder­zeit aus dem Hahn und jede und jeder hat Zugang dazu. Aber die Botschaft dahinter gilt auch für uns: Wasser ist eine Ressource, die allen gehört und allen zugutekommen muss. In Innsbruck be­deutet das vor allem hohe Versorgungs­standards und eine Infrastruktur, auf die sich jede und jeder verlassen kann.

Was macht das Innsbrucker Trinkwasser so besonders?

Unsere wichtigsten Quellen, etwa die Mühlauer Quelle, liegen in sehr gut ge­schützten Einzugsgebieten. Dort gibt es keine Industrie und keine intensive Land­wirtschaft. Das wirkt sich direkt auf die Qualität aus – unser Wasser ist nahezu frei von menschenverursachten Fremd­stoffen wie Pestiziden.

Stichwort Pestizide und PFAS: Muss man sich Sorgen machen?

Nein. Gerade hier zeigt sich der Vorteil unserer Quellgebiete. Stoffe wie Pesti­zide oder PFAS liegen im Innsbrucker Trinkwasser weit unter den Grenzwerten oder sind gar nicht nachweisbar.

Wie kann man sich darauf verlassen, dass die Qualität wirklich stimmt?

Zum einen durch laufende Kontrollen, zum anderen durch externe Überprüfun­gen. Die Zertifizierung der ÖVGW (Öster­reichische Vereinigung für das Gas- und Wasserfach) bestätigt, dass wir als Wasserversorgerin alle Richtlinien ein­halten – nicht nur bei der Wasserqualität, sondern auch bei Organisation, Betrieb und Sicherheit der Versorgung.

Wird das Wasser in Innsbruck chemisch behandelt?

Nein. Unser Trinkwasser ist völlig naturbelassen. Es wird durch die Ge­steinsschichten im Untergrund gefiltert, nimmt dabei Mineralstoffe wie Kalzium und Magnesium auf und kommt ohne chemische Aufbereitung aus.

Deine Botschaft zum Weltwassertag?

Sauberes Trinkwasser ist ein großes Privileg. Es lohnt sich, sorgsam damit umzugehen – und zu schützen, was allen gehört.

Weltwassertag-Gewinnspiel

Zum Weltwassertag lädt die IKB zum Mitmachen ein: Frage zum Innsbrucker Trinkwasser beantworten und mit ein bisschen Glück eines von 10 Trinkwasser-Sets (Krug und Gläser) oder eine von 10 Trinkwasserflaschen gewinnen!

 

Teilnahme unter: www.ikb.at/gewinnspiel-weltwassertag

Teilnahmeschluss: 27. März 2026

Wasserexperte Joachim Schlatter

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