Geschäftsbereiche

Geschäftsbereiche der IKB

Die Geschäftsbereiche der IKB leisten täglich einen wesentlichen Beitrag zur Versorgungssicherheit und Lebensqualität in Innsbruck. Die folgenden Beispiele geben einen Einblick in zentrale Entwicklungen und Aktivitäten des Jahres 2025.

E-Auto

Strom-Vertrieb

Der Strom-Vertrieb der IKB versorgt rund 82.123 Kund:innen in Innsbruck und Umgebung. Mit dem neuen smarten Stromprodukt „IKB-flex plus“ wurde das Angebot gezielt erweitert. Ergänzend zum klassischen Fixpreisprodukt „IKB-comfort plus“ ermöglicht es Kund:innen eine noch flexiblere Gestaltung ihres Stromverbrauchs und ihrer Energiekosten. Zusätzliche Vorteile bietet die IKB-Kundenplattform „Vorteilswelt“ mit attraktiven Angeboten regionaler Partnerbetriebe sowie regelmäßigen Gewinnspielen.

Umspannwerk

Strom-Netz

Eine wesentliche Maßnahme zur Erhaltung der hohen Versorgungsicherheit ist der Neubau des 110-kV-Umspannwerks Ost in der Roßau. 15 Millionen Euro werden für diese leistungsfähige Anlage investiert. Gleichzeitig wird das Stromnetz kontinuierlich modernisiert und ausgebaut, um den steigenden Anforderungen durch Elektromobilität, Digitalisierung und die zunehmende dezentrale Stromerzeugung gerecht zu werden.

Anlieferung Großbatteriespeicher

Strom-Erzeugung

Im Geschäftsjahr 2025 ist es innerhalb einer sehr kurzen Projektlaufzeit gelungen, den derzeit größten Batteriespeichers in Tirol beim Kraftwerk Obere Sill zu errichten und erfolgreich in Betrieb zu nehmen. Parallel wurden die erforderlichen Genehmigungen für die Herstellung der Durchgängigkeit und die Errichtung eines Restwasserkraftwerks bei der Ruetzwehr erreicht. Die bauliche Umsetzung wird im Winter 2026/27 erfolgen. Die laufende Instandhaltung und Verbesserung unserer langjährigen Infrastruktur bilden unser tägliches Tun. Mit der Erzeugungsstrategie 2040 verfolgt die IKB den weiteren Ausbau ihrer Erzeugungskapazitäten.

Energieservices

Die IKB treibt den Ausbau der thermischen Grundwassernutzung konsequent voran. 2025 wurde die Anlage in der Adamgasse wesentlich modernisiert und ihre Leistung vervierfacht. Neue Projekte – etwa in der Angerzellgasse – befinden sich in Entwicklung. Grundwassersysteme ermöglichen eine kombinierte Versorgung mit Wärme und Kälte.

Rechenzentrum

Telekommunikation

Das 2025 eröffnete vierte Rechenzentrum der IKB am Langen Weg 32 wurde als Colocation-Rechenzentrum nach Tier3+-Standards mit 32 Racks sowie einem eigenen HPC‑Raum ist es errichtet. Die speziell ausgelegte Infrastruktur ermöglicht den Betrieb besonders leistungsstarker Rechner unter kontrollierten Bedingungen. Bereits zur Eröffnung im September erreichte das Rechenzentrum eine Auslastung von rund 70 Prozent, und die ersten Kund:innen haben ihre Systeme bereits in Betrieb genommen.

Tivoli

Bäder

Die Innsbrucker Bäder verzeichneten 2025 mit rund 905.000 Besucher:innen erneut eine sehr hohe Nachfrage und bestätigten ihre Rolle als zentrale Freizeit-, Sport- und Erholungseinrichtungen der Stadt. Besonders die Hallenbäder und Saunen wurden intensiv genutzt und durch gezielte Maßnahmen weiter aufgewertet. Investitionen in Barrierefreiheit, moderne Infrastruktur und zusätzliche Angebote – etwa für Familien und Schulen – verbesserten das Badeerlebnis für unterschiedliche Zielgruppen.

Recyclinghof

Abfall

Das neue Zutrittssystem des Recyclinghofs Roßau wurde erfolgreich umgesetzt und sorgt für eine deutliche Effizienzsteigerung im laufenden Betrieb. Dank digitaler Registrierung und moderner App konnten die Abläufe spürbar vereinfacht und Wartezeiten merkbar reduziert werden. Besonders positiv wirkt sich die rund 20-prozentige Verringerung der Einfahrten aus, die nicht nur das Personal entlastet, sondern auch zur Ressourcenschonung beiträgt. Mit über 34.000 Registrierungen wurde das System hervorragend angenommen. Zusätzliche Services wie Abholtermine, Abfall-ABC und das neue Bezahlterminal steigern den Komfort weiter.

Mühlauer Quelle

Wasser

Das Geschäftsjahr 2025 verlief für den Geschäftsbereich Wasser sehr erfolgreich: Die Verkaufsmenge stieg um 3,3 Prozent, und das Dienstleistungsgeschäft übertraf die Planung deutlich. Besonders wichtig war der Abschluss des Großprojekts „Ausbau Mühlauer Quelle“, sodass zusätzliche Kapazitäten für die langfristige Trinkwasserversorgung zur Verfügung stehen. Zukünftige Schwerpunkte sind der Neubau des Hochbehälters Mentlberg sowie der Ausbau der Grundwassernutzung in der Höttinger Au zur Notwasserversorgung.

Baustelle

Abwasser

2025 konnten im Geschäftsbereich Abwasser wichtige Bauvorhaben umgesetzt werden. So konnte der circa elf Kilometer lange Anschlusskanal Stubaital nach dreijähriger Bauzeit im August 2025 in Betrieb gehen. Das Abwasser der Stubaier Gemeinden Neustift, Fulpmes, Telfes und Mieders wird seither zur Kläranlage nach Innsbruck abgeleitet. Im Hinblick auf Starkregenereignisse konnte das innerstädtische Kanalnetz durch größere Kanäle in der Erzherzog-Eugen-Straße und Conradstraße weiter optimiert werden. Darüber hinaus wurde ein großer Bypasskanal in der Gumppstraße errichtet, durch den ein zusätzliches Stauraumvolumen von circa 780 Kubikmeter erzielt wird. Auf der Kläranlage Innsbruck wurden sechs Schneckenpressen durch zwei Zentrifugen ersetzt und somit die Schlammentwässerung komplett erneuert und optimiert.