florianlechner.com

Energie aus der Bergsonne

Seit September 2025 erzeugt eine Photovoltaikanlage am Patscherkofel auf über 2.000 Metern Seehöhe sauberen Strom. Sie zählt zu den höchstgelegenen Anlagen Tirols und ist eines der größten Projekte der IKB Sonnenstrom GmbH.

Nach einer intensiven Planungs- und Bauphase wurde im September 2025 eine neue PV-Anlage direkt bei der Bergstation der Patscherkofelbahn offiziell in Betrieb genommen. Dort, wo die Sonne besonders intensiv scheint, wird künftig sauberer Strom erzeugt – ganz ohne Emissionen. Die Anlage versorgt unter anderem die Gastronomie und die Infrastruktur rund um die Bergstation mit nachhaltiger Energie.

Technik, die dem Bergwetter standhält

In dieser Höhenlage sind die Bedingungen besonders herausfordernd: Starker Wind, hohe Schneelasten und extreme Wetterumschwünge gehören zum Alltag auf 2.000 Metern. Deshalb wurden die Module so gebaut, dass sie auch bei Schneesturm und Minusgraden zuverlässig arbeiten. Die anspruchsvollen Bedingungen des alpinen Raumes lohnen sich: Auf dieser Höhe profitieren die Photovoltaikmodule von intensiver Sonneneinstrahlung und erzeugen damit deutlich mehr Energie als vergleichbare Anlagen im Tal.

Die Eckdaten der Anlage

  • Talstation: 207,9 kWp
  • Mittelstation: 204,68 kWp
  • Bergstation: 90,05 kWp

Ein Beitrag zur Energiewende

Mit der PV-Anlage am beliebten Innsbrucker Hausberg setzt die IKB ein starkes Zeichen für nachhaltige Energiegewinnung – auch außerhalb der Stadt. Die Anlage erzeugt jährlich rund 560.000 kWh Energie, spart damit 47,7 Tonnen Co₂ ein und zeigt, wie Klimaschutz auch in hochalpinen Regionen möglich ist.

Mehr zu den IKB-Kreisläufen