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Ein Projekt für Generationen

Die Mühlauer Quelle ist die wichtigste Trinkwasserquelle Innsbrucks. In knapp drei Jahren Bauzeit wurde die gesamte Anlage erneuert und erweitert. Robert Gschleiner, Leiter des Geschäftsbereichs Wasser, und Projektleiter Markus Wippersberger erklären, warum das Projekt so wichtig ist.

Warum ist die Mühlauer Quelle so bedeutend für Innsbruck?

Robert Gschleiner: Die Mühlauer Quelle ist das Herzstück der Innsbrucker Wasserversorgung. Rund 90 Prozent unseres Trinkwassers stammen aus dem Karwendelgebirge und werden hier gefasst. Genau deshalb war es notwendig, die über 70 Jahre alte Anlage zu sanieren und für die künftigen Anforderungen an die Trinkwasserversorgung zu erweitern.

Was waren die wichtigsten Ziele des Projekts?

Markus Wippersberger: Wir hatten drei große Aufgaben: die bestehende Anlage sanieren, die Ausfallssicherheit der Quelle erhöhen und zusätzliche Wassermengen erschließen. Mit dem neuen Quellstollen können wir seit Dezember 2024 rund 350 Liter Wasser pro Sekunde zusätzlich in die Versorgung bringen. Damit stehen zusätzliche Kapazitäten für die Trinkwasserversorgung Innsbrucks zur Verfügung.

Was bedeutet der Ausbau für die Menschen in Innsbruck?

Robert Gschleiner: Vor allem zusätzliche Versorgungssicherheit. Die zusätzliche Wassermenge erweitert die verfügbaren Kapazitäten der Innsbrucker Trinkwasserversorgung.

Was war die größte Herausforderung?

Markus Wippersberger: Ganz klar: die Geologie. Wir sind auf Gestein gestoßen, das wir so nicht erwartet hatten. Wir mussten flexibel reagieren, eng mit Behörden, Expert:innen und Baufirmen zusammenarbeiten und immer wieder neue Lösungen finden. Dass wir trotzdem im Zeitplan geblieben sind, zeigt, wie gut das Zusammenspiel aller Beteiligten funktioniert hat.

Was bleibt nach drei Jahren Projektarbeit?

Robert Gschleiner: Stolz und Dankbarkeit. Dieses Projekt zeigt, was möglich ist, wenn Menschen gemeinsam motiviert an einem Ziel arbeiten. Die Mühlauer Quelle ist jetzt für die künftigen Anforderungen an die Trinkwasserversorgung erweitert – und das ist ein gutes Gefühl.

Markus Wippersberger: Für mich bestätigt sich vor allem eines: dass solche komplexen Herausforderungen nur im Team gelingen. Wir haben eine Infrastruktur geschaffen, die langfristig zur Trinkwasserversorgung Innsbrucks beiträgt.

Noch mehr lesen Sie hier zum Projekt „Ausbau Mühlauer Quelle“.

Robert Gschleiner, Leiter des Geschäftsbereichs Wasser
Projektleiter Markus Wippersberger